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The Voice

The Voice vermittelt einen akustischen Eindruck von der Umgebung, indem mit der Handy-Kamera Bilder von der Umgebung in eine akustische Repräsentation umgewandelt werden.

Die Szenerie vor der Kamera wird von links nach rechts abgetastet, ähnlich wie bei einem Radar. Der Objekthöhe wird die Lautstärke und der Helligkeit die Tonhöhe zugeordnet. Die Kamera ist dabei immer im Querformat angeordnet.

Eingebaut ist auch ein Kompass, der die Blickrichtung ausspricht sowie eine Ortsbestimmung durch Aussprache der Straße und Hausnummer.

Das Programm enthält auch eine Gesichtserkennung. Wird ein Gesicht erkannt, wird dessen Position ausgegeben. Achtung: das Gesicht wird nicht einem Namen zugeordnet.

Es gibt auch eine taktile Rückmeldung über das Sprachkommando "braille", mit dem man die Helligkeit des Bildes mit dem Finger fühlen kann.

Mit einem Klick auf den linken Bildschirmrand kann der Barcodescanner von ZXIng aufgerufen werden (muss man vorher installiert haben). 

Mit einem Klick auf den rechten Bildschirmrand (aber noch von den Fixtasten) kann das Programm Google Googles aufgerufen werden (muss man vorher installiert haben). Mit Google Googles können Bilder von Szenerien an Google gesendet werden. Erkennt Google das Objekt, sendet Google Informationen dazu. Geeignet für Bildergalerien, Strich und QR-Kodes, Produkte, Geschäfte oder Sehenswürdigkeiten, CDs oder DVDs. Es können sogar Visitenkarten gescannt werden und automatisch zu den Kontakten hinzugefügt werden. Bitte festhalten: das Programm kann sogar Sudokus auflösen.

Hier eine Liste aller Gesten:

 TippenAktivität 
 oben mitteAutofokus
 unten linke EckeSpracherkennung aktivieren 
 unten rechte EckeSoftkeyboard einschalten 
 linker BildrandBarcode Reader 
 rechter BildarandGoogle Googles 
 überall sonst Sprache ausschalten 
 DoppelklickKamerafunktionen ein- und ausschalten 

Es gibt eine große Zahl von Kommandos, die entweder über eine Tastatur oder als gesprochenes Kommando an "The Voice" gesendet werden können, die über die einfachen Gesten hinausgehen.

Ob man mit diesem Programm etwas anfangen kann, weiß man nicht nach einem einfachen Versuch. Dazu müsste ein Interessent einen längeren Lernprozess durchlaufen und mit einfachen Gegenständen und definierten Umgebungen üben bis man die empfangenen Geräusche ohne Nachdenken richtig deutet. 

Eine der wichtigsten Entwicklungen, die die Benützung von "The Voice" verbessern könnte, ist Google Glass, eine Brille mit eingebautem Kopfhörer, mit der man die Hände frei bekommt.

Es besteht eine Ähnlichkeit mit der als Kick-Sonar bekannten Echo-Methode, dem Zungenschnalzen des Amerikaners Daniel Kish, siehe Mittagsjournal vom 11.10.2012, wenn auch eine Einschätzung der Entfernung mit einer einfachen Kamera nicht möglich ist. 

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