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Akku ist leer


Smartphones haben viele Features, leider bleibt nur wenig Zeit, sie zu nutzen.

Der Stromverbrauch der Smartphones ist wirklich ein Problem — sofern man seine Features wirklich nutzen und nicht nur als Statussymbol herumtragen will. Diese Features — um viel Geld gekauft — kann man eigentlich nur kurz nutzen; stundenweise bestenfalls.

Wie kann man daher besser über die Runden kommen?

Das Wichtigste ist eine Verwaltung der diversen Verbraucher und konsequente Abschaltung bei Nicht-Verwendung. Einschalten nur bei Bedarf.

Ich habe das HTC-Desire und schalte folgendes normalerweise aus:
  • WLAN
  • Mobiles Netzwerk
  • Ort GPS/Wireless
  • Bluetooth
  • Mobiler WLAN-Hotspot
  • Auf große Bildschirmhelligkeit verzichten
  • Display-Timeout reduzieren
Damit kommt man leicht über den ganzen Tag.
Für das Arbeiten mit dem Handy hat das die Konsequenz, dass man vor dem Abrufen von Mails das Mobile Netzwerk (oder WLAN) aktivieren muss, dann die Mail-Applikation starten und nach der Abfrage wieder das Mobile Netzwerk deaktivieren. Beim Arbeiten zu Hause verbinde ich das Gerät grundsätzlich über USB mit dem PC. Wenn immer ich weggehe, ist das Gerät voll aufgeladen.

Was passiert, wenn man auf die Aktivierung des Netzwerks vergisst?

Bei meinem HTC Desire passiert gar nichts. Aber das ist schlecht. Eigentlich sollte eine Meldung kommen, die besagt, dass kein Netz verfügbar ist und die Zusatzfrage, ob man das das Mobile Netzwerk aktivieren möchte. Und dieser Vorgang sollte das Programm auch automatisch, also ohne Rückfrage, ausführen können. Selbstredend sollte bei Ausschalten des Programms das Mobile Netzwerk wieder automatisch ausgeschaltet werden.

Auch Google Maps verhält sich so, wenn auch kurz die Meldung über eine unterbrochene Datenverbindung kommt. Also auch hier wäre eine automatische Aktivierung der benötigten Ressourcen wünschenswert, um nicht ständig in den Menüs blättern zu müssen.

Eine solche Automatik kann auf alle Anwendungen erweitert werden.

Offene Anwendungen

Einerseits wird in der „Telefoninfo“ unter „Akku“ angezeigt, wie viel Akkuleistung welche Anwendung verbraucht aber man muss genau lesen, denn diese Angaben gelten nur, wenn die Anwenungen laufen.

Man sollte auch auf Autofahrten ein Ladegerät mitführen und das Smartphone prophylaktisch aufladen.

Mit diesen organisatorischen Maßnahmen geht es schon einmal ganz gut.

Für Outdoor-Freaks ist das aber alles zu wenig. Das bemerkt man, wenn man versucht, bei einer Wanderung den Weg mit Google-Maps aufzuzeichnen. Da es eine permanente Datenverbindung und GPS-Verbindung geben muss, ist der Akku bald leer. Abhilfe schafft Software, die keine Datenverbindung benötigt, zum Beispielhttp://apemap.com/ oder der Kartenviewer http://www.oruxmaps.com/.

Outdoor-Profis haben aber immer ein externes Ladegerät und eventuell auch ein Solar-Ladegerät mit, das man sich an den Rucksack schnallt.

Beispiel für ein externes Akku-Pack (5000 mAh):
http://www.pearl.de/a-PX5143-4025.shtml;jsessionid=haks7Bk2iQ9J9fAn70wTs

oder ein Akku-Pack für 4xAA
http://www.amazon.de/USB-Akku-Batterie-Mignon-Akkus/dp/B000MKGI9A/

Beispiel für ein Solar-Ladegerät von Kodak mit eingebautem und auswechselbarem NiMH-Akku (2100mAh):
http://www.cyberport.at/?DEEP=7103-265&APID=99

Als Letzte Hilfe geeignet ist das "Rescue Power Rocket", eine Notbatterie, die als Schlüsselanhänger ausgeführt ist:
http://www.pearl.de/a-SD808-5532.shtml;jsessionid=haks7Bk2iQ9J9fAn70wTs

Hier gibt es eine Diskussion zu stärkeren Akkus:
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